Schrift:

Seite „Presse“ drucken
Willkommen Das Team Feedback Presse Kontakt Anfahrt Impressum

Presse

Badische Zeitung, Gastbeitrag

Badische Zeitung, Gastbeitrag von Claudia von Schultzendorff

Erst Freude, dann Stress

erschienen am 18. März 2006

Bundesweit verlassen jährlich nahezu 400000 Abiturienten die Gymnasien. In diesen Tagen beginnt in Baden-Württemberg der Schlussspurt für das Abitur. Auf die Freude über den gelungenen Schulabschluss folgt in vielen Fällen jedoch schnell Ernüchterung. Der Grund: Viele Schüler wissen aufgrund der Vielfalt an Berufs- und Studienmöglichkeiten bis zum Abitur immer noch nicht genau, was sie einmal werden wollen. Was tun nach dem Abi? Sofort studieren, jobben oder erst ins Ausland gehen? Die Erfahrung zeigt, dass viele Abiturienten nicht auf die entscheidende Frage vorbereitet sind: 15 Prozent der Studienanfänger möchten am liebsten sofort das Fach wechseln. Und jeder vierte Student bricht sein Studium sogar ab. Angesichts der kommenden Studiengebühren kann sich zukünftig kein junger Mensch mehr Fehlentscheidungen leisten. Vielmehr kann es sich lohnen, neben der Studienberatung an Schulen und Hochschulen auch professionelle Unterstützung bei der Berufsfindung in Anspruch zu nehmen. Diese zeichnet sich durch methodisches Vorgehen und eine profunde Potenzial- und Profilanalyse aus. Wer sich für ein solches Coaching entscheidet, wird sich zunächst selbst besser kennen lernen. Denn nur wer über seine Fähigkeiten, Neigungen und Interessen, aber auch über die Anforderungen verschiedener Ausbildungsgänge und Berufe Bescheid weiß, wird den richtigen Ausbildungsweg oder Studiengang wählen können.

Professionelle Orientierung lohnt sich

Die Beratung konzentriert sich deshalb im ersten Schritt darauf, mit Hilfe wissenschaftlich anerkannter Testverfahren und Interviews die persönlichen Begabungen, Neigungen sowie Interessen systematisch herauszuarbeiten. Dabei werden meist vielfältige Analyse- und Erhebungsmethoden wie etwa Leistungsmessverfahren, Interessen-Struktur-Messungen, Interviews und die strukturierte Erfassung von Begabungen und Neigungen angewandt. Auf der Basis aller Testergebnisse wird ein individuelles Eignungsgutachten erstellt, das die Grundlage für die anschließenden intensiven Einzelgespräche bildet. In dieser Phase sollten auch die Eltern einbezogen werden. Denn bei der Präsentation des Eignungsprofils werden die optimalen Ausbildungsrichtungen oder Studiengänge aufgezeigt, Empfehlungen für die Wahl der richtigen Schwerpunktfächer gegeben und die geeignete Institution wie zum Beispiel Universität oder Fachhochschule ermittelt. Zum Schluss werden Möglichkeiten der konkreten Umsetzung besprochen. Wird am Ende des Prozesses nicht das Studium, sondern der direkte Berufseinstieg gewählt, bietet ein Bewerbungscoaching zusätzlich Unterstützung beim Schreiben von Bewerbungen, bei der Vorbereitung des Vorstellungsgesprächs sowie beim Training für Assessmentcenter. Professionelle Orientierungshilfe beim Start ins Berufsleben lohnt sich in jedem Fall. Berufswünsche werden entdeckt oder gefestigt. Sie erspart jedem Schulabgänger nicht nur kostspielige und zeitraubende Fehlentscheidungen, sondern sie stellt auch entscheidende Weichen für eine erfolgreiche Zukunft. Denn nur ein Berufsweg, der mit der Persönlichkeit harmoniert, kann erfolgreich gegangen werden. Schließlich sind die persönlichen Neigungen und Interessen immer die Motivation dafür, neue Ziele zu erreichen — dies gilt von Anfang an.

Download des Berichts als PDF-Datei (73 kB)

Download des kostenlosen Adobe Readers


nach oben

Wirtschaftskurier: Hilfe für den „Ernst des Lebens“

Wirtschaftskurier

Claudia von Schultzendorff hilft Schülern und Abiturienten, den richtigen Beruf zu wählen

erschienen am 30. März 2006

Das Abitur ist eine Zäsur — die Schule endet — endlich! — und der „Ernst des Lebens“ beginnt. Welcher? Viele Abiturienten wissen nicht, was sie beruflich machen wollen. Claudia von Schultzendorff, erfahrene Personalleiterin, coacht nun Schulabgänger und sucht mit ihnen die Frage zu klären: „Abitur — und was nun?"

SK: Was hat man sich unter „Abiturienten-Coaching“ vorzustellen?

v. Schultzendorff: Unser Coaching-Angebot für Abiturienten ist weit gefasst. Es umfasst weniger die inhaltliche Vorbereitung auf die Reifeprüfung als vielmehr die Bereiche Berufsfindung und Bewerbung um einen Ausbildungs- oder Studienplatz.

SK: Erarbeiten Sie mit den Abiturienten eine Berufsentscheidung? Wie? Wer entscheidet: Sie oder der Abiturient?

v. Schultzendorff: Der Abiturient, der ein Berufsfindungs-Coaching durchläuft, erhält konkrete Vorschläge für den Berufsweg. Auf Grundlage eines Eignungsgutachtens können wir dem Kandidaten sagen, über welche Begabungen. Interessen, Neigungen und Fähigkeiten er verfügt, welche Ausbildung zu ihm passt. In der Regel erarbeiten wir zwei bis drei Empfehlungen, die wir gemeinsam mit dem Jugendlichen und meist auch mit den Eltern diskutieren. Die Entscheidung kann am Schluss nur der Jugendliche selbst treffen.

SK: Wer sind die Jugendlichen, die am Ende der Schulzeit nicht wissen, was sie beruflich machen wollen/sollen?

v. Schultzendorff: Unsere Klienten kommen aus keiner bestimmten Schicht. Es hängt vom Jugendlichen und seinen Familienverhältnissen ab, ob er sich früh über seine Berufswünsche im Klaren wird. Während immer mehr Berufsbilder zu großer Verwirrung bei den Schulabgängern führen, bleibt den Schulen kaum Zeit, jedem Schüler individuelle Beratung bieten zu können. Daher bleibt die Ausbildungsfrage immer mehr den Familien überlassen, wobei sich viele Eltern überfordert fühlen.

SK: Viele Abiturienten wollen „erst mal Pause machen“, ein Jahr oder so nichts tun. Gut oder schlecht?

v. Schultzendorff: Das halte ich persönlich nicht für vorteilhaft. Denn ein beruflicher „Leerlauf“ macht sich später nicht gut im Lebenslauf. Wer eine Pause machen will, sollte diese für Sinnvolles nutzen — ein Sprachaufenthalt im Ausland, ein soziales Jahr, als Au Pair oder ein längeres Praktikum.

SK: Helfen Sie Ihren Schützlingen auch bei Bewerbungen?

v. Schultzendorff: Zuerst helfen wir bei der Auswahl potentieller Ausbildungsbetriebe, Universitäten, Fachhochschulen oder anderem. Dann unterstützen wir die Kandidaten bei der Erstellung der schriftlichen Bewerbung, der Zusammenstellung der Unterlagen und bereiten mit praktischen Übungen auf das Vorstellungsgespräch vor. Als ehemalige Personalleiterin weiß ich genau, worauf es bei einer erfolgreichen Bewerbung ankommt. Für eine Bewerbung gibt es keine zweite Chance. Trotz angespannter Arbeitsmarktsituation unterschätzen dies immer noch viele Bewerber.

SK: Wie kommen Ihre Kunden zu Ihnen?

v. Schultzendorff: Die meisten Schüler und Abiturienten kommen auf Wunsch der Eltern zu uns. Wir sind auch in Kontakt mit den Schulen. Aber wir beraten auch Studenten, die mit der Wahl ihres Studiums nicht zufrieden sind.


Das Gespräch führte Stefan Pawellek.